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Abrechnungs-Update: Befristung von Sonderregelungen

Videosprechstunden weiterhin unbegrenzt möglich

Weiterhin können ab dem 1. Juli 2020 Videosprechstunden ohne Beschränkungen abgerechnet werden. Damit sind Fallzahl und Leistungsmenge ebenso wie im aktuellen Quartal 2/2020 nicht limitiert. Diese Regelung gilt für das gesamte Abrechnungsquartal 3/2020 bis zum einschließlich 30. September 2020.

Psychotherapeuten dürfen zudem neben Einzeltherapiesitzungen in Einzelfällen auch Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen (auch neuropsychologische Therapie) per Video durchführen. Im Bereich der Psychotherapie wird die Sonderregelung, nach der genehmigte Leistungen einer Gruppenpsychotherapie in Einzelpsychotherapie umgewandelt werden können, ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung bei der Krankenkasse oder Begutachtung erfolgen muss ebenfalls bis zum 30. September 2020 verlängert.

Sonderregelungen zur Substitutionsbehandlung verlängert

Ärzte können weiterhin bis zu achtmal im Quartal mit opiatabhängigen Patienten eine Videosprechstunde durchführen. Nicht mehr berechnungsfähig ist dagegen der „Zuschlag Therapiegespräch“ (GOP 01952) bei ausschließlich telefonischem Arzt-Patienten-Kontakt ab dem 1. Juli.

Andere Sonderregelungen enden

Vor dem Hintergrund sinkender Infektionszahlen, wurde die Sonderregelung zur Telefonkonsultation (bzgl. GOP 01433, 01434 EBM) nicht über den 30. Juni verlängert. Auch die Erstattung der Portokosten für Folgeverordnungen und Überweisungen entfällt ab dem 1. Juli.

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