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Prozessoptimierung und höhere Liquidationserlöse in der privatärztlichen Abrechnung

Zusammenarbeit von BFS health finance und DMI gestartet

Vollzählige digitale Akten und Cloud-Technologie – Die Zusammenarbeit des IT- und Archivierungsspezialisten DMI und des Abrechnungs- und Finanzdienstleisters BFS health finance optimiert die Prozesse in der privatärztlichen Abrechnung und macht sie fit für die Zukunft ─ Aufwand verringern und höhere Rechnungsdurchschnitte sichern!

Taktgeber im Gesundheitswesen

Seit zwei Jahren setzt BFS auf die Vorteile der digitalen Unterstützung von Prozessen und stärkt somit die Position als vertrauensvoller und zuverlässiger Partner, der mit der digitalisierten Papierakte und dem Import von Patientendaten sowohl für erhebliche Einsparungen in der Aktenlogistik als auch für mehr Datenschutzsicherheit sorgt. Mit der digitalen Akte wird außerdem eine schnellere und 100-prozentige Liquidität der Krankenhäuser gewährleistet.

„Die Vorteile der Zusammenarbeit mit DMI lassen sich an den Ressourceneinsparungen in unserem Haus und bei den Kunden klar messen – sogar am höheren Rechnungsvolumen dank vollzähliger Akten“, stellte Agnes Eva Uhr, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für das Key Account Management im Bereich Kliniken bei BFS, schon in den Anfängen fest. „Als dynamisches und innovatives Unternehmen schauen wir stets in alle Richtungen, um technisch und fachlich als Taktgeber fungieren zu können und die Welt der Abrechnungsdienstleistungen aktiv mitzugestalten. Natürlich haben wir dabei auch immer unsere Kunden und Partner im Blick, damit alle Parteien maximal von unseren Abrechnungslösungen profitieren“, so Uhr weiter.

Gemeinsame Schnittstelle von BFS und DMI ergibt vielseitige Vorteile

Heute nutzt BFS eine einzige Datenverbindung zu DMI, anstelle der individuellen Verbindung zum jeweiligen Krankenhaus. DMI setzt wiederum seine aufgrund von Digitalisierungsprojekten bestehende IT-Infrastruktur mit Anbindungen an Krankenhauskunden zur Bereitstellung von Daten für BFS ein. Aus dieser gemeinsamen Schnittstelle heraus, die in einem Kooperationsprojekt beider Unternehmen entstand, ergibt sich ein entscheidender Vorteil für Krankenhauskunden. Denn diese müssen lediglich ihre bestehende S2S-Verbindung zu DMI erweitern, anstatt eine separate zum Abrechnungsdienstleister aufbauen zu müssen. Der Vorteil für BFS liegt darin, dass diese einmal eingerichtete Infrastruktur für beliebig viele gemeinsam teilnehmende Kunden angewendet werden kann.

Mit dem Gesamtpaket aus Services und Tools von DMI geht BFS nun den nächsten Schritt in der Digitalstrategie: Gemeinsame Krankenhauskunden nutzen die Digitalisierung von Papierakten, konsolidieren diese mit elektronisch erzeugten Dokumenten und nutzen dann die Schnittstelle der Software DMI AVP8, um die Fälle bequem per Knopfdruck aus dem Archiv in der DMI Private Cloud für BFS zur Abrechnung bereitzustellen. Die Cloud wird im DMI Rechenzentrum gehostet und erfüllt dabei jegliche Datenschutzvoraussetzungen. Denn die Daten werden ohne weitere Zwischenschritte von BFS automatisiert in der DMI Private Cloud abgerufen und danach im BFS-Abrechnungssystem bereitgestellt. Für die Aktenbearbeitung fällt durch die Bereitstellung der Patienten-Metadaten via XML-Datei das zeitraubende manuelle Übernehmen weg ─ beispielsweise der Patientenadresse für die Rechnung. Direkt nach der Übernahme der Daten durch BFS wird die Einsicht in der Cloud umgehend gelöscht.

„Diese Lösung verdeutlicht die Vorteile der innovativen IT-Services von DMI für unsere Partner und Kunden: Dank der Bereitstellung konsolidierter Akten mit bedarfsspezifischen Sichten ersetzt die DMI Private Cloud komplizierte Datenlogistik – und liefert so bequem eine einheitliche orts- sowie zeitunabhängige Prozessoptimierung. Die DMI Private Cloud ist also der Konzentrator für den Datenzugriff des Abrechnungsdienstleisters“, erklärt Axel Riemer, Produkt- und Partnermanagement DMI.

Fehleranfälligkeit und Zeitaufwand reduziert

Ein Vorteil für die Krankenhauskunden ist, dass diese Lösung nach dem schnellen und unkomplizierten Rollout über AVP8 keinen weiteren IT-Aufwand erfordert. Neben eingesparten Ressourcen durch den geringeren Aufwand gibt es einen weiteren Vorteil, der gerade in Zeiten der Corona-Pandemie umso wichtiger geworden ist: „Dank der orts- und zeitunabhängig verfügbaren Daten entfällt die Bindung an bestimmte Arbeitsorte bei der Bearbeitung“, erläutert Agnes Eva Uhr ein Kriterium, das auch in Zukunft ─ im Zeitalter des mobilen Arbeitens ─ für Krankenhauskunden ausschlaggebend bei der Wahl des Abrechnungsdienstleisters sein wird.

„Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie haben wir mit dem gemeinsamen Projekt von DMI und BFS in kürzester Zeit den datenschutzgerechten Zugriff auf die digitalisierte Patientenakte zum Zwecke der Abrechnung von wahlärztlichen Leistungen realisiert. Wir haben es somit geschafft, die Abrechnungsprozesse zu parallelisieren und sie deutlich zu beschleunigen. Neben der positiven Auswirkung auf die Liquidität sind damit aufwändige und fehleranfällige Prozesse entfallen und der Zugriff auf die Daten bleibt im Haus jederzeit bestehen. Die Prozesse wurden auch für die Fachabteilungen deutlich vereinfacht, dadurch ist die Akzeptanz unter den beteiligten Mitarbeitern ausgesprochen hoch“, weiß auch Marco Plum, Vorstand des Luisenhospitals Aachen.

Auch die Rechnungsdurchschnitte stiegen um einen hohen mittleren zweistelligen Prozentbereich an. Vor allem onkologische Fälle sind hier ein gutes Beispiel: Während Medienbrüche sonst dazu geführt haben, dass Teile von Akten – insbesondere zu Behandlungsleistungen und -zeiten – nicht zur Verfügung standen, sind die digitalen Akten nun vollzählig abrufbar. Auch Fragen und Beanstandungen lassen sich durch die digital vorliegenden Daten fundierter und vor allem schneller beantworten.

Weitere Vorteile für die Häuser sind: 

  • die durch AVP8 geschaffene Transparenz im Abrechnungsprozess durch Statusrückmeldungen in dieser Software
  • die erleichterte Korrespondenz zwischen Krankenhaus und BFS dank der softwaregestützten Statusübermittlung von Rückfragen;
  • die automatisierte Falllistengenerierung in AVP8 im Chefarztsekretariat bzw. in der Fachabteilung auf Basis der Daten aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS).
  • Ferner entfallen in den Sekretariaten manuell erstellte Excellisten mit Fällen für die Privatabrechnung

Kooperation von BFS und DMI als Investition für die Zukunft

Als Pilothaus setzt das Luisenhospital Aachen die gemeinsame Lösung erfolgreich im Anwendungsalltag ein. Die Lösung lässt sich außerdem leicht in allen Krankenhäusern umsetzen, die AVP8 verwenden.
Auch BFS-Geschäftsführer Jörg Schnelle sieht die Kooperation als Investition für die Zukunft: „Durch die Ausweitung dieser nutzbringenden Lösung in der Breite der Krankenhauskunden sehen wir attraktive Potenziale in der Partnerschaft mit DMI – vor allem für unsere Kunden, aber auch für uns als Abrechnungs- und Finanzdienstleister.“

So legt die digitale Akte einen wichtigen Grundstein für die zukünftigen Optimierungen von Krankenhausabrechnungen sowie weitere hilfreiche und sinnvolle Automatismen in der Abrechnungsbearbeitung.

Für mehr Informationen zur neuen Zusammenarbeit zwischen BFS und DMI oder für eine individuelle Beratung zu Ihrer Abrechnung, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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