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Früherkennungsuntersuchungen nur mit Dokumentation

Update zur EBM-Abrechnung

Seit dem 1. Oktober 2020 gilt die Dokumentationspflicht für das organisierte Darmkrebs- und Zervixkarzinomscreening. Ursprünglich war die Dokumentation zur Qualitätssicherung für diese beiden Früherkennungsprogramme bereits ab dem 1. Januar 2020 verpflichtend. Da aber zu Beginn des Jahres noch keine ausreichend geprüfte Software für die Praxen zur Verfügung stand, wurde die vorübergehende Aussetzung der Dokumentationsverpflichtung bis einschließlich zum 30. September beschlossen. Die Software soll den am Programm beteiligten Ärzten nun mit einem Update zur Verfügung gestellt werden.

Seit dem Beginn des 4. Quartal 2020 gilt nun, dass die Früherkennungs- und Abklärungsuntersuchungen aus den Programmen für Darm- und Gebärmutterhalskrebs nur abgerechnet werden können, wenn die Dokumentationsvorgaben aus den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GB-A) erfüllt werden. Hierzu müssen die entsprechenden Dokumentationsdaten in den Praxen elektronisch in der Praxissoftware erfasst werden und einmal im Quartal – in der Regel im Rahmen der Abrechnung – elektronisch an die zuständige KV geschickt werden.

Die Details zu den verpflichtenden Dokumentationsdaten hierzu finden Sie in den Praxisinformationen der KBV (ZervixkarzinomDarmkrebs) und auf der Homepage des G-BA.

Für eine individuelle Beratung zu Ihrer Abrechnung sprechen Sie gerne unsere Expertenteams an!

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