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Die Dres. Tröltzsch zur medizinischen Bedeutung der Zahnmedizin

BFS spricht mit Dr. Dr. Markus Tröltzsch zu den Statements der TroeltzschBrothers

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Die Rolle der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde im Versorgungswesen wird während der anhaltenden Corona-Pandemie immer wieder zum Gegenstand intensiver Diskussionen. Vor allem die Überlegung, zahnmedizinische Praxen vorübergehend zu schließen, setzte eine heftige Diskussion um den Stellenwert der Zahngesundheit für das Allgemeinwohl der Gesellschaft in Gang.

Welche zahnärztlichen Maßnahmen der Definition eines Notfalls entsprechen, ist dabei ebenso umstritten, wie die Klassifikation von kurz- oder langfristig notwendigen Behandlungsmaßnahmen.

Für praktizierende Zahnärzte stellt diese Diskussion eine grundlegende Debatte über die Sinnfrage ihres Berufsstandes dar, wie die Dres. Markus und Matthias Tröltzsch in ihrem Statement vom 15. April 2020 festhalten. Dieser Beitrag der beiden Brüder, zu der anhaltenden Debatte um den Stellenwert der zahnmedizinischen Bedeutung in Zeiten einer Pandemie, hat viel Aufsehen erregt.

Bereits seit ihrem ersten Statement, mit dem sie als erste wissenschaftlich fundierte Handlungsvorschläge für die Praxis geben konnten, sind die beiden Tröltzsch Brüder in aller Munde. Das Statement vom 25. März 2020 können Sie hier herunterladen!

Reaktionen durchweg positiv

Vor allem Inhaber zahnmedizinischer Praxen reagierten dabei vielfach positiv auf die Publikationen. „Bisher hat uns noch keine negative oder neutrale Rückmeldung erreicht“, so Dr. med. Dr. med. dent. Markus Tröltzsch zwei Wochen nach der Veröffentlichung des zweiten Statements.

Das Statement vom 15. April 2020 können Sie hier oder am rechten Seitenrand herunterladen!

In dem vier Seiten langen Dokument „Medizinische Bedeutung der Zahnmedizin“ gehen die Brüder vor allem auf die Rolle der Zahnmedizin für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit der Patienten sowie die Präventionsaufgaben der Zahnmedizin ein. Sie erläutern ausführlich, inwiefern die zahnärztliche Prophylaxe zur Vermeidung von intensiv medizinischen Notfällen beiträgt. Außerdem analysieren die Doktoren die Bedeutung von Behandlungen unterschiedlicher dentaler Krankheitsbilder, wie dem Kariesbefall oder der Parodontitis, im Hinblick auf Infektionsschutz und Risikovermeidung. Denn auch Zahnverlust kann im äußersten Fall zu einem Risiko in Pandemiezeiten werden.

Geschlossen wird die Handreichung der Dres. Tröltzsch mit der Feststellung, dass auch Prophylaxebehandlungen dem Allgemeinwohl des Patienten zuträglich sind. Auch, wenn die Vermeidung von Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 derzeit höchste Priorität genießt, sollte die Entscheidung über die Durchführung einer jeden zahnmedizinischen Behandlung individuell getroffen werden.

Für eine optimierte Entscheidungsfindung geben die beiden Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen konkrete Empfehlungen, wie die Abwägung der Dringlichkeit und der Risikofaktoren auf Seiten sowohl des Patienten als auch des Praxisteams. Generelle Vorgaben und einheitliche Lösungen sehen sie hingegen nicht als nützlich an.

Sehen Sie jetzt unser Videointerview mit Dr. med. Dr. med. dent. Markus Tröltzsch!

Im Gespräch mit Dr. med. Dr. med. dent. Markus Tröltzsch gehen wir nicht nur auf die Stellungnahmen der Brüder näher ein, sondern sprechen auch über ganz reale Bedrohungen für Zahnarztpraxen, die durch die Pandemie aufgetreten sind, jedoch weit über das Virus SARS-CoV-2 an sich hinausgehen.

Auch den nicht einheitlichen Umgang der einzelnen Bundesländer mit diesen Bedrohungen diskutieren wir gemeinsam mit Dr. med. Dr. med. dent. Markus Tröltzsch und wagen einen Blick in die Zeit nach der Kontaktsperre.

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Das Statement der Dres. Tröltzsch vom 15. April 2020 können Sie hier herunterladen.

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