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Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Behalten Sie den Überblick!

Sicherlich haben auch Sie schon von den Änderungen durch das TSVG gehört. Die vielen, seit Mai und September dieses Jahres geltenden, Neuerungen sollen grundsätzlich dazu führen, dass gesetzlich versicherte Patienten noch schneller einen Termin beim Arzt oder Psychotherapeuten bekommen und die Praxen davon finanziell profitieren. Bei dieser Fülle von Informationen kann man jedoch leicht die Übersicht verlieren. Wir möchten Ihnen daher einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen verschaffen.

Wie sich das TSVG auf Ihren Praxisalltag und Ihre Abrechnung auswirkt

Beginnend mit dem 01. Mai 2019 schreibt das TSVG beispielsweise eine Mindestanzahl von 25 freien Sprechstunden für gesetzlich Versicherte fest. Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten müssen also bei einer Vollzeittätigkeit dafür sorgen, dass mindestens 25 Sprechstunden pro Woche zur Verfügung stehen.

Seit dem 01. September dieses Jahres gibt es auch die Verpflichtung zur offenen Sprechstunde, die zur Folge hat, dass Arztgruppen wie Gynäkologen, HNO- oder Hautärzte jeweils fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunden ohne vorherige Terminvereinbarung anbieten müssen.

Die sogenannten Terminservicestellen (kurz TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen den Versicherten zusätzlich dabei helfen, ohne lange Wartezeiten einen freien Termin bei einem Arzt oder Psychotherapeuten zu finden. Seit dem 01. Mai 2019 vermitteln die TSS auch Termine bei Haus- sowie Kinder- und Jugendärzten.
Die Terminvermittlung von Hausärzten sowie Kinder- und Jugendärzten an Fachärzte wird außerdem ebenfalls seit dem 01. September 2019 für alle beteiligten Praxen finanziell gefördert.

Erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel alle Einzelheiten zum neuen Terminservice- und Versorgungsgesetz und erhalten Sie außerdem die wichtigsten Informationen zu den Themen Abrechnung und Vergütung. Um Zugang zu unserem Artikel zu bekommen, starten Sie einfach den Download der PDF-Datei. Wir erklären Ihnen, was bei der Abrechnung extrabudgetärer Leistungen zu beachten ist und welche Chancen sich für Ihre Honorare durch das neue TSVG ergeben.

Für direkte Hilfe und eine individuelle Beratung, die genau auf die Bedürfnisse Ihrer Praxis abgestimmt ist, nehmen Sie jetzt Kontakt zu BFS health finance auf.

Über die Autorin

Meike Kösling – Abrechnungsberaterin
und Carla Mackowiak – Spezialistin für Gebührenrecht

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