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Typisierungsaktion von VKS und BFS

Gemeinsam im Kampf gegen Blutkrebs

„Einfach.Machen.“ – dafür steht BFS health finance mit kundenorientierten Finanzdienstleistungen für die Gesundheitsbranche. Ein Slogan, den auch der Verein für Knochenmark- und Stammzellenspende e.V. (VKS) aus Dresden oft nutzt, um aktiv gegen Blutkrebs zu kämpfen. Gemeinsam veranstalten beide Unternehmen eine Typisierungsaktion, um möglichst viele Mitarbeiter als potenzielle Lebensretter zu gewinnen.

In Deutschland erhält alle 16 Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Eine Zahl, die schockiert. Und eine Erkrankung, die jeden treffen kann. Nicht jede Diagnose kann mit einer Chemotherapie behandelt oder gar geheilt werden. Doch nahezu jeder kann helfen. Die großen Hoffnungsträger für viele Betroffene sind Menschen, die sich freiwillig als Stammzellenspender registrieren und bei Übereinstimmung mit einem Patienten bereit sind, Teile ihres Blutes (die sogenannten Stammzellen) zu spenden. Bei einem Blutkrebspatienten kann sich mithilfe einer Transplantation auf diesem Wege ein neuer, gesunder Blutstamm entwickeln und es besteht die Chance auf Heilung.

Die Gelegenheit Gutes zu tun und sich als ein solcher Lebensretter registrieren zu lassen, ergreifen auch die engagierten Mitarbeiter von BFS health finance in Dortmund. Am 12. Juli steht neben innovativen Abrechnungsdienstleistungen und Consultinglösungen für Praxen und Kliniken auch die Möglichkeit, vereint gegen Blutkrebs zu kämpfen, auf der Agenda der Dortmunder. Die Typisierungsaktion ist für BFS, als einem der führenden Finanzdienstleister der Gesundheitsbranche, eine echte Herzensangelegenheit.

Jeder, der zwischen 17 und 55 Jahren alt und weitgehend gesund ist, kann sich mithilfe eines Wangenabstrichs als Spender registrieren lassen. Die dabei erfassten spezifischen Gewebemerkmale werden im Labor ausgewertet und mit denen von Leukämiepatienten weltweit abgeglichen. Die enorme Vielfalt der menschlichen Gewebemerkmale macht die Suche nach einem passenden Spender jedoch sehr schwierig und erfordert viele Freiwillige. Eine Registrierung ist noch keine Garantie dafür, dass man einmal spendet – aber ein Versprechen, im Kampf gegen Blutkrebs aktiv zu werden. Der VKS und die BFS health finance GmbH hoffen daher auf rege Teilnahme am Aktionstag.

Leben retten. Einfach machen. Genaue Informationen gibt es auf www.vks-sachsen.de

 

Die Aktion zusammengefasst:

Was? Typisierungaktion zur Registrierung als Stammzellenspender

Wann? Freitag, 12.07.2019, 10-15 Uhr

Wo? BFS health finance, Hülshof 24, 44369 Dortmund

 

Vereinsportrait 

Der Verein für Knochenmark- und Stammzellenspenden e.V. wurde 1997 gegründet und engagiert sich für die Aufklärung über Blutkrebs sowie die Suche nach passenden Stammzellenspendern für Betroffene. Ziel ist es, neue potenzielle Spender zu gewinnen. Aktuell sind über 110.000 Personen beim Verein registriert. Alle erfassten Gewebemerkmale werden in einem zentralen Register zusammengeführt (Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) ), um global nach einer Übereinstimmung zwischen Patienten und Spender suchen zu können. Eine einmalige Typisierung genügt.

Der Verein für Knochenmark- und Stammzellenspenden e.V. ist Partner des Zentralen Knochenmarksepnder-Registers Deutschland (ZKRD) und Mitglied der Stiftung Knochenmark- & Stammzellenspende Dresden (SKD).

Stammzellenentnahme in den meisten Fällen ohne Operation

Blutkrebs ist der Oberbegriff für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks bzw. des blutbildenden Systems, bei denen die normale Blutbildung durch die unkontrollierte Vermehrung von bösartigen Blutzellen – wie z.B. bei Leukämie- gestört ist. Wegen dieser Krebszellen kann das Blut seine lebensnotwendigen Aufgaben nicht mehr ausführen, etwa Infektionen bekämpfen, Sauerstoff transportieren oder Blutungen stoppen. Unbehandelt führen die Erkrankungen fast immer zum Tod.

Ist der genetische Zwilling gefunden, können die Stammzellen entnommen werden. Hierzu gibt es zwei Methoden: In ca. 80 Prozent der Fälle erfolgt die Entnahme aus der Blutbahn, wobei keine Operation notwendig ist. In den restlichen Fällen wird dem Spender unter Vollnarkose Knochenmark (nicht Rückenmark) aus dem Beckenkamm entnommen. Innerhalb von nur etwa zwei Wochen regenerieren sich die Stammzellen beim Spender.

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