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Update der BÄK zur Videosprechstunde

Wichtigste Anwendungshinweise und Rechtsquellen auf einen Blick

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat auf Empfehlung der Arbeitsgruppe „Fernbehandlung II“ eine Handreichung für Ärztinnen und Ärzte zur Umsetzung von Videosprechstunden in der Praxis herausgegeben (die Bekanntgabe finden Sie im Deutschen Ärzteblatt – Jg. 117 Heft 40, 2. Oktober 2020 und auf der Website der BÄK). Die Handreichung enthält Informationen, die folgende Abläufe in der Praxis betreffen:

  1. Organisation
  2. Technische Voraussetzungen
  3. Aufklärung
  4. Dokumentation und Arztbrief
  5. Verordnungen und AU-Bescheinigung
  6. Weiterbehandlung
  7. Vergütung
  • BFS Tipp
    Eine ausführliche Zusammenfassung zur Abrechnung und allen aktuellen Hinweisen rund um die privatärztliche Videosprechstunde, finden Sie auf in unserem Fachartikel.

Zum Teil werden damit die bereits existierenden Hinweise und Erläuterungen der BÄK zur Fernbehandlung (Website der BÄK) ergänzt bzw. konkretisiert (bspw. Prozesse zur Implementation der Videosprechstunde, Delegationsmöglichkeiten). Daneben verweist die BÄK für die privatärztliche Behandlung zum Teil auch auf bereits bestehende vertragsärztliche Regelungen (bspw. technische Voraussetzungen, Dokumentation) und schafft somit in gewissem Umfang mehr Klarheit.

Dennoch dürften einige praxisrelevante Fragestellung – bspw. der Umgang mit AU-Bescheinigungen bei Privatpatienten – noch immer offen sein.

Es ist daher zu erwarten, dass in Zukunft weitere Erläuterungen zu praxisrelevanten Details der Videosprechstunde folgen werden. Dafür spricht, dass die Hinweise und Erläuterungen der BÄK zur Fernbehandlung (s.o.) derzeit überarbeitet werden. Wir werden Sie informieren!

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